ARCHIVIERTE NACHRICHTEN DES SCHÜTZENKREIS BIRKENFELD e.V.
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DER UNGEWÖHNLICHE TAG IM LEBEN DES JÖRN HIRTH

Ruschberg: Auch dieses Jahr wurde das Großkaliberkönigschießen des Schützenverein zu Ruschberg am letzten Septemberwochenende ausgetragen. Bei diesem Schießen gilt es, bei einem aus einer Holzplatte ausgesägten Adler, vorbestimmte Teile abzuschießen. Jeweils zwei Schützen geben mit großkalibrigen Pistolen abwechselnd Schüsse auf vorgezeichnete Linien des Holzvogels ab. Nach und nach werden die jeweiligen Teile so lange geschwächt bis diese, der Schwerkraft gehorchend, zu Boden fallen. Begonnen wurde mit der linken Schwinge. Die Trophäe ging, nachdem 257 Patronen verschossen waren, an Jörn Hirth. Es folgte die rechte Schwinge die von Herbert Zimmermann nach nur noch weitern 125 Schüssen abgetrennt wurde. Das nächste Teil, den Reichsapfel, sicherte sich Hans-Josef Müller nach weiteren 41. Schuss. Bis hierhin war das Königschießen ganz normal verlaufen. Was jetzt folgte war die fast schon unheimliche Serie des Jörn Hirth. Er hatte sich ja bereits die linke Schwinge gesichert. Nun fiel auch noch das Zepter mit dem 83. Schuss an ihn. Und um das Maß voll zu machen trennte er nach weiteren 32 Patronen den Rumpf des Adlers von der Stange und wurde damit auch der Großkaliberschützenkönig des Vereins. Herr Hirth war an diesem Tag einfach vom Glück verfolgt. Zwei Trophäen und die Königswürde für einen einzelnen Schützen hat es in der Vereinsgeschichte erst ein einziges Mal gegeben. Insgesamt wurden beim sportlichen Teil der Veranstaltung von 18 Teilnehmern 538 Patronen verschossen.