
DER UNGEWÖHNLICHE TAG IM LEBEN DES JÖRN HIRTH
VIELE PREMIEREN BEIM SCHÜTZENFEST
Text: Thomas Klein
Bild: Thomas Putz
RUSCHBERG & NOHEN TRAGEN WETTKAMPF AUS
Gruppenbild der Teilnehmer des SV Nohen und SV zu Ruschberg
ROHRBACH PROKLAMIERT 50. SCHÜTZENKÖNIG
KREISVORSITZENDER EHRT VEREINSMITGLIEDER IN ROHRBACH
RUSCHBERGER SPORTSCHÜTZEN HATTEN WIEDER VIEL SPASS AUF FREMDEM TERRAIN
AUSDAUER UND KONZENTRATION GEFRAGT
Bild und Text: SV 1858 Idar-Oberstein e.V.
LANDESMEISTERSCHAFTEN 2017 - ERFOLGSSTORY FÜR DEN SV 1858 IDAR-OBERSTEIN E.V.
Text: Marco Brenner / Thomas Klein
Foto: Marco Brenner
LANDESMEISTERSCHAFTEN 2017 - IDAR-OBERSTEIN ZIEHT POSITIVE BILANZ
Text: Marco Brenner / Thomas Klein
Fotos: SV 1858 IO
DIETER FRANZMANN, VOM SCHÜTZENVEREIN WERZBACH, NEUER LANDESSCHÜTZENTAG
DIE KÖNIGE DES JAHRES 2017 DES SCHÜTZENVEREIN ZU RUSCHBERG SIND ERMITTELT
DIETER FRANZMANN IST LANDESSCHÜTZENKÖNIG
THOMAS KLEIN ERHÄLT GOLDENE VERDIENSTNADEL DES PSSB
KK LIGARUNDE BEENDET - SCHÜTZEN FEIERN IN GESELLIGER RUNDE
JUGEND ERFOLGREICH IN BINGEN
MEISTER IN DER PFALZLIGA IST DER SV ZU RUSCHBERG
GUT BESUCHTE JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DES SV TELL ROHRBACH
Die Geehrten (v.l.n.r.): Jürgen Werle, Alexander Klein, Kai Benzel, Gabi Haupenthal, Helmut Scherer, Gerd Hayen, Bernhard Sauer und der 1. Vorsitzende Alois Wahl.
JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DES SV ZU RUSCHBERG
Die für langjährige Mitgliedschaft geehrten Angehörigen des Vereins. Von Links nach Rechtes: Rainer Gerhardt, Rosel Nix, Hannelore Müller, Margit Weirch, Nele Zwick, Christa Staudt, Helga Tuba, Ines Haas, Volker Stephan, Hans-Werner Werle
Ruschberg: Auch dieses Jahr wurde das Großkaliberkönigschießen des Schützenverein zu Ruschberg am letzten Septemberwochenende ausgetragen. Bei diesem Schießen gilt es, bei einem aus einer Holzplatte ausgesägten Adler, vorbestimmte Teile abzuschießen. Jeweils zwei Schützen geben mit großkalibrigen Pistolen abwechselnd Schüsse auf vorgezeichnete Linien des Holzvogels ab. Nach und nach werden die jeweiligen Teile so lange geschwächt bis diese, der Schwerkraft gehorchend, zu Boden fallen. Begonnen wurde mit der linken Schwinge. Die Trophäe ging, nachdem 257 Patronen verschossen waren, an Jörn Hirth. Es folgte die rechte Schwinge die von Herbert Zimmermann nach nur noch weitern 125 Schüssen abgetrennt wurde. Das nächste Teil, den Reichsapfel, sicherte sich Hans-Josef Müller nach weiteren 41. Schuss. Bis hierhin war das Königschießen ganz normal verlaufen. Was jetzt folgte war die fast schon unheimliche Serie des Jörn Hirth. Er hatte sich ja bereits die linke Schwinge gesichert. Nun fiel auch noch das Zepter mit dem 83. Schuss an ihn. Und um das Maß voll zu machen trennte er nach weiteren 32 Patronen den Rumpf des Adlers von der Stange und wurde damit auch der Großkaliberschützenkönig des Vereins. Herr Hirth war an diesem Tag einfach vom Glück verfolgt. Zwei Trophäen und die Königswürde für einen einzelnen Schützen hat es in der Vereinsgeschichte erst ein einziges Mal gegeben. Insgesamt wurden beim sportlichen Teil der Veranstaltung von 18 Teilnehmern 538 Patronen verschossen.
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Idar-Oberstein: 3 Ehepaare räumen beim Königsschießen ab. Xingue Zeng und Janina Lindemann mit Bambusflöte und Gesang vor großem Publikum. Die Eigentümer des Anwesens Marktschule sagen auch für das nächste Jahr zu.
Mit der feierlichen Proklamation der Schützenkönige durch die Edelsteinkönigin Anna-Lena Märker fand am Sonntag Nachmittag das diesjährige Schützenfest beim Schützenverein 1858 Idar-Oberstein e. V. seinen Abschluß. Ein durchwachsenes spätsommerliches Wetter mit Regen und Kälte aber auch mit Sonnenschein brachte trotzdem unzählige Besucher auf den Hof der ehemaligen Marktschule. Der Vorsitzende Thomas Klein lobte die Organisatoren und knapp 70 Helferinnen und Helfer: „Ich bin mächtig stolz, dass wir auch in diesem Jahr gute Gastgeber waren“. Immerhin war es nun das 14te Schützenfest. „Dabei zeigen wir auch Spontanität und das Fest ist für manche Überraschung gut“ verwies der „Chef“ des Vereins auf die Erst-Auftritte von Xinyue Zeng und Janina Lindemann und einer Abordnung des Spielmannszuges aus Menzelen. Diese wurde kurzfristig ins Programm aufgenommen und bekamen reichlich Beifall. Während ihrer Auftritte „hätte man eine Stecknadeln fallen hören“ – lobte er das Publikum. Auch das innerhalb von 24 Stunden das Ehepaar Ingrid und Günter Adam 2 Königstitel mit nach Hause nahmen stellt eine Premiere dar. „So eine Spannung und Dramatik bekommst du nicht geplant“ freut sich der Vorsitzende mit den Beiden.
Und was die Gäste ebenfalls schätzten und ausreichend nutzen, waren die kulinarischen Angebote. Ob italienisch, brasilianisch oder deutsche Küche. Vieles wurde probiert. Ein Renner war diesmal nicht nur der Erbeseneintopf der Reservistenkameradschaft, auch die angebotenen Pizzen und das luxemburgische Packalu wurden reichlich genossen.
Während über beide Tage die unterschiedlichen Königsschießen stattfanden, probierten sich etliche Gäste im Bogenschießen und Lasergewehrschießen. Hier wechselten unzählige Partydosen der KIRNER bzw. Gutscheine der Eisdiele San Marco den Besitzer.
Auch wurde viel mit der Armbrust geschossen. Unglaubliche 93 Starter verzeichneten die Verantwortlichen am Armbruststand. Bei den 4 Königsschießen wurden 1695 Bolzen mit der preßluftbetriebenen Armbrust verschossen. Dabei fielen die diesjährigen Holzadler sehr zeitnah. Gestaltet und wunderbar bemalt von Wolfgang Rinck und Franziska Klein.
Bei der Proklamation wurden folgende Gäste und Mitglieder geehrt und erhielten auch Geld- und Sachpreise von der Kreissparkasse Birkenfeld, Reisebüro am Alexanderplatz sowie von M+R Buchhandel:
Traditionsschützenkönig:
Ingrid Adam 1. Ritter Christian Haag, 2. Christiane Arth, 3. Christine Fuhr, 4. Karl-Heinz Fuhr Schützenkönigin:
Markus Weber (wird den Verein auf Kreisebene im sportlichen Wettkampf vertreten) Jungschützenkönig:
Lena Steffen (ebenso für Wettbewerb im Kreis gemeldet) 1. Ritter Michel Brenner, 2. Erik Weber, 3. Adam Wahl, 4. Constantin Haag
Stadtschützenkönig:
Günter Adam 1. Ritter Laurent Hoelzl, 2. Maria Braun, 3. Anke Arnold, 4. Nicole Petry Kinder-Schützenkönig: Adrian Selzer 1.Ritter Jan-Erik Huhmann, 2.Fiorena Taddey, 3.Jason Vetter, 4.Oskar Kupke
Senioren-Schützenkönig:
Ingrid Hahn
Und wärend sich alle Beteiligten über den super Verlauf noch freuen, die ersten Interessierten bei den Trainingsabenden sich im Sportschiessen probieren, ist die Planung für das kommende Jahr schon am Laufen. Dann wird das 15. Schützenfest und das 160-jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Man darf gespannt sein
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Stipshausen: Erstmals wurde dass Kreiskönigsschießen in diesem Jahr auf einer elektronischen Anlage ausgetragen. Somit folgten zehn Vereinskönige und sieben Vereinsjugendkönige einer Einladung von Kreissportleiter, Herbert Zimmermann nach Stipshausen.
Hier präsentierte sich der SV Stipshausen als hervorragender Gastgeber. Nach mehreren Durchgängen war es soweit. Beginnend mit der Jugend zeichnete Herr Zimmermann zuerst die Jugend von Rang sieben bis vier aus. Tim Becker, SV Tell Rohrbach und Lena Emely Steffen, SV 1858 Idar-Oberstein belegten die Ränge drei und zwei. Florian Leonhard, SV Niederwörresbach errang mit einem 21 Teiler die Königswürde der Jugend.
Auch bei den Erwachsenen erfolgte die Ehrung der Teilnehmer von Rang zehn bis vier durch bekanntgeben der Namen und Teiler. War der Abstand zwischen Florian Dalheimer, SV Niederwörresbach 74,6 Teiler und Markus Weber, SV 1858 Idar-Oberstein 30,0 Teiler noch recht Groß, sollte es zu Rang eins nur mal 0,9 sein. Dieser kleine Unterschied reichte dann für Herbert Langer, S+G Hahnweiler zum Titelgewinn. Beide Könige werden nun den Schützenkreis beim Landeskönigsschießen vertreten.
Herbert Zimmermann bedankte sich nicht nur bei allen Akteuren und dem SV Stipshausen. Er nutze auch die Gelegenheit, sich bei den Vereinen für die Zusammenarbeit der letzten Jahre zu bedanken. Herr Zimmermann wird wie angekündigt zum Ende des Jahres sein Amt als Kreissportleiter niederlegen, das im Anschluss bist zu den Neuwahlen im ersten Halbjahr 2018 von Alois Wahl kommissarisch weitergeführt wird.
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Ruschberg: Nach einer regnerischen Woche trafen sich die Schützen des Nohener und des Ruschberger Schützenvereins am Samstag den 16. September, bei bestem Spätsommerwetter, um einen Kombinationswettbewerb auszutragen. Wenn man bedenkt, dass der Wettbewerb erst in der zweiten Auflage ausgetragen wurde ist die Teilnehmerzahl von vierzehn Schützen schon als beachtliche zu bezeichnen.
Geschossen wurden je 40 Patronen mit großkalibrigen Unterhebelrepetierern und Revolvern auf eine Entfernung von 25 Metern. Hierbei wurde die Großkaliber-Finalsacheibe, landläufig Annex-Scheibe genannt, benutzt. Es handelt sich um eine schwarze Schießscheibe auf der fünf weiße Ziele mit den Werten der Ringe von 1 bis 3 aufgedruckt sind. Somit beträgt die bei diesem Wettbewerb maximal zu erreichende Ringzahl 240. Die ersten drei Plätze wurden von Schützen des Schützenverein zu Ruschberg belegt. Erster wurde Thomas Banner mit 176 Ringen, gefolgt von Peter Zwick mit 174 Ringen. Platz drei errang mit 163 Ringen Timo Stotz.
Neben der Einzelwertung wurde auch eine Mannschaftswertung vorgenommen. Hierbei wurden die jeweils drei besten Schützen der beiden Vereine einer Mannschaft zugeordnet. Ruschberg gewann diese Wertung mit 513 gegenüber 391 Ringen der Gegner aus Nohen. Nachdem die Siegerehrung vollzogen war setzten sich die Teilnehmer und mitgereisten Schlachtenbummler noch zu Fachgesprächen und einem gemütlichen Teil mit Essen und Trinken zusammen.
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Rohrbach: Wer wird der 50. Vereinskönig des SV Tell Rohrbach?
Diese Frage stellten sich nicht nur 25 Teilnehmer die sich beim Sportleiter, Jürgen Werle anmeldeten. Doch bevor diese Frage geklärt wurde eröffneten die „Böllerschützen Naheland“ unter der Leitung von Böllerkommandant Frank Laub lautstark dass Königsschießen. 91 Schuss benötigte Holger Cullmann für das Zepter nachdem Ewald Scheffler in der Runde zuvor mit dem 96 Schuss den Reichsapfel zu Fall brachte. Zwei Damen setzten sich dann bei den Schwingen gegen ihre männlichen Kontrahenten durch. Diana Klein mit dem 122 Schuss die Rechte und Jennifer Wahl mit dem 106 Schuss die Linke.
Nach einer kurzen Pause folgte nun ein harter aber fairer Wettstreit um die Königswürde. Soweit lief dann auch alles Planmäßig, mit guten Schüssen näherte man sich nun dem Punkt wo sich der Rumpf durch leichtes schwingen bemerkbar machte, ich bin so weit holt mich von der Stange. Mit Startnummer 22 und 23 standen Albert Werle und Raimund Haupenthal nun am Stand. Wie ein Stromschlag schoss es durch Raimund H. als sich dass Holz nach seinem 199 Schuss zur Seite drehte aber nicht zum Absturz bereit war. Sollte es auch dieses Mal nichts mit der Königswürde werden? Schon zweimal erlebte er diese Situation die letzten Jahre. Aber auch den 200. Schuss von Albert W. sollte den Erfolg nicht bringen. Nun setzte Raimund H. mit seinem 201 Schuss dem Drama ein Ende und kann sich somit in den Reigen seiner 49 Vorgänger einreihen.
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Rohrbach: Ehre wem Ehre gebührt. Diesem Motto folgten Mitglieder aus drei Schützenvereinen und Funktionäre des Schützenkreis Birkenfeld und nahmen die Einlandung des Kreisvorsitzenden Eckhard Stuppy an. Um dem Ganzen einen würdigen Rahmen zu verleihen wählte er das Dorffest in Rohrbach aus.
Dort wurden die zu Ehrenden mit Urkunde und Verdienst Nadel Bronze des Landesverband PSSB sowie anerkennendem Applaus bedacht. Die Höchste Auszeichnung, Verdienstnadel in Silber, erhielt Herr Stuppy selbst an diesem Tag.
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Steinautal: Den Schützenverein zu Ruschberg und den Wurftaubenclub Steinautal verbindet bereits seit Jahren eine intensive Freundschaft. So ist es üblich, dass sich die Vereine jährlich wechselseitig besuchen um den jeweils gegensätzlichen Teil des Schießsports zu erleben. Der Ruschberger Verein kann ein fast uneingeschränktes Repertoire an Pistolen- und Gewehrdisziplinen bedienen. Was aber fehlt ist die Möglichkeit auf Wurfscheiben, umgangssprachlich Tontauben genannt, zu schießen. Diese Möglichkeit wiederum ist das erste Standbein des WTC Steinautal.
Dieses Jahr war der SV Ruschberg mit der außergewöhnlichen Zahl von 17 Interessierten angereist. Sieben von diesen waren erstmals mit dem Schießen auf bewegliche Ziele konfrontiert. Man traf sich auf dem Sportgelände der Wurfscheibenschützen und wurde zunächst von ausgebildeten Mitgliedern in den Ablauf und die Sicherheitsbestimmungen eingewiesen.
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Einweisung der Teilnehmer durch den Schießleiter Eckhard Stuppy
Geschossen wird von fünf nebeneinanderliegenden Positionen jeweils von links nach rechts. Auf jeder Position befindet sich ein Schütze. Hat er geschossen, so wechselt er einen Platz weiter. Die Schützen wurden in drei Rotten, Durchgänge, eingeteilt. Da im ersten Durchgang, unter intensiver Aufsicht, nur „Anfänger“ schossen, brachte dieser, neben einem großen Unterhaltungswert auf beiden Seiten, leider nur wenige Treffer. In den anderen beiden Rotten waren die Abläufe und auch die Ergebnisse dann besser.
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Nach dem Sport war auch für Essen und Trinken ausreichend gesorgt
Die Teilnehmer setzten sich aus vier unterschiedlichen Wettkampfklassen zusammen. Jeder schoss in drei Durchgängen auf insgesamt 75 Scheiben. Die dabei erzielten Ergebnisse wurden als interne Vereinsmeisterschaft gewertet. In der Schützenklasse belegte Sascha Werle mit 58 Scheiben Platz eins. Gefolgt von Timo Stotz mit 45 und Oliver Korb, einem der Anfänger, mit 38 Scheiben. In der Altersklasse belegte Frank Laub mit 40 Scheiben den ersten Platz. Zwei und Drei gingen mit 36 Scheiben an Peter Zwick und mit 31 Scheiben an Bodo Kirsch. Erster in der Seniorenklasse I wurde mit 55 Treffern Herbert Georg. Zweiter wurde Eckhard Stuppy mit 52 und Dritter Hans-Josef Müller mit 36 Scheiben. Sieger in der Seniorenklasse II wurde Rainer Raub mit 10 Scheiben.
An den sportlichen schloss sich, wie bei dieser Veranstaltung üblich, ein ausgedehnter geselliger Teil an.
Idar-Oberstein: Die Aktion „Wohin mit den Ferien“ des Stadtjugendamtes Idar-Oberstein sorgt auch 2017 für abwechslungsreiche Sommerferien. Zum 13ten Mal ist der Schützenverein 1858 Idar-Oberstein e.V. mit dabei und konnte in diesem Jahr im Idarer Schützenhaus begrüßen. Auf dem Programm stand ein Probetraining mit Sportbogen, Luftgewehr und Luftpistole. Die Einweisung in die Sportgeräte übernahmen Übungsleiter, Fachleiter, Jungschützen und erfahrene, teils mit Landesmeistertiteln dekorierte Schützen.
Nach 90 Minuten setzte sich bei den Schülerinnen und Schülern die Erkenntnis durch, dass sportliches Schießen eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Körper und Geist darstellt, aber auch viel Spaß macht. Bei den Verantwortlichen des SV 1858 hofft man nun, das eine oder andere Talent regelmäßig beim Training wiederzusehen. Trainingszeiten und Trainingsorte können alle Interessierten auf der neugestalteten Vereinsseite – www.schuetzenverein-sv1858.de - einsehen.
„Wohin mit den Ferien“ bei den Sportschützen geht im Rahmen des Idar-Obersteiner Schützenfestes (1. - 3. September an der ehem. Marktschule in Idar) in die zweite Runde.. Am Sonntag findet ab 11:00 Uhr das neunte Kinder-Königsschießen statt. Aber auch an den anderen Tagen gibt es wieder Schießsport zum Anfassen für Jung und Alt. Auf die Frage „Wohin mit den Ferien?“ hat der Schützenverein 1858 gleich mehrere Antwort gefunden.
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Idar-Oberstein Landesrekorde und Teilnahme bei deutschen Meisterschaften – die Idar-Obersteiner Schützen brechen alle Rekorde.
Ingrid Hahn machte den Anfang und stellte in der Disziplin „Kleinkalibergewehr 100 m Auflage“, mit 300 von 300 möglichen Ringen einen neuen Landesrekord auf und qualifizierte sich somit für die Deutschen Meisterschaften in Hannover. In der Disziplin „Kleinkalibergewehr 50 m Auflage Zielfernrohr“ qualifizierten sich die Schützinnen Christine Fuhr (Platz 3 bei den LVM) und Uta Giesen für die DM. Uta Giesen konnte sich auch noch in der Disziplin KK 50 m Auflage für die DM qualifizieren. Mit der Mannschaft (Ingrid Hahn, Christine Fuhr und Alexander Harburger) gab es Bronze in „KK 100 Meter Auflage“ und in der Besetzung Christine Fuhr, Karl-Heinz Fuhr und Uta Giesen ebenfalls Bronze in der Disziplin „KK 50 Meter Zielfernrohr“.
In den Disziplinen Steinschlosspistole und Wurfscheiben Vorderlader, schaffte Andreas Schmidt gleich 2mal den ersten Podiumsplatz sowie die DM-Qualifikation, ebenso wie Claudia Bizer in der Disziplin Compound Feldbogen. Meike Juchem wird zum 2. Mal an den deutschen Meisterschaften, durch ihren neuen Landesrekord mit dem Blankbogen, teilnehmen. Nachdem Sie bereits an den DM (WA Halle in Hof) die Teilnahme schaffte, ist es nun ihr zweiter Start in diesem Jahr auf nationaler Ebene. Jonas Schwartz wurde mit dem Recurvebogen Landesmeister bei den Junioren. Unsere Jungschützin Jena Steffen wird unseren Verein bei den Deutschen Meisterschaften in München, in der Disziplin Luftpistole vertreten. Zum letzten Mal schaffte es 2008 ein Jungschütze sich für die DM zu qualifizieren.
Carmen Brenner stellte gleich 3 Landesrekorde auf und sammelte 3x Gold und einmal Silber in der Damen Altersklasse. In der Disziplin Luftgewehr Auflage konnte sie erfolgreich Ihren Landesmeistertitel mit neuem Landesrekord verteidigen und in der Disziplin KK 50 m Auflage sicherte sie sich bei ihrem ersten Start gleich den Titel mit neuem Landesrekord. Durch ihre hervorragenden Ergebnisse gelang es auch der LG Auflage Mannschaft (Marco Brenner, Carmen Brenner, Thomas Bergmann) mit neuem Landesrekord den Titel zu erreichen. In der Disziplin KK 50 m Auflage reichte es für die Mannschaft zum 2. Platz. Da die Altersklasse keine Startberechtigung für die DM hat, ist ihr eine Teilnahme leider verwehrt.
Ebenfalls Edelmetall, und zwar Silber brachte Ramona Lastowski mit. Ein persönliches Bestergebnis mit dem Blankbogen ließ doppelte Freude aufkommen.
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Idar-Oberstein Die Wurftauben Schwarzpulverschützen des SV 1858 Idar-Oberstein räumen bei den Landesmeisterschaften die vorderen Plätze ab. Andreas Schmidt, alias Obelix, ist der erfolgreichste Schütze und qualifiziert sich für die DM.
Die Landesmeisterschaften 2017 starten für den SV 1858 Idar-Oberstein e.V. sehr erfolgreich. Vor allem in den Disziplinen Wurfscheiben können sehr gute Plätze erreicht werden. In der Disziplin Wurfscheiben Perkussionsflinte Herren belegen Andreas Schmidt und Eckhard Stuppy die Plätze 1 und 3. Harald Olk (4), Michael Risch (6), Florian Taddey und Heinz Herbert Schmidt (beide Platz 7) sorgen auch dafür, dass in der Mannschaftswertung die Mannschaften die Plätze 1 und 2 belegen.
In der Disziplin Wurfscheiben Steinschlossflinte sicherte sich Andreas Schmidt auch souverän den Titel des Landesmeisters. In der Disziplin Perkussionsrevolver belegte er auf Grund der schlechteren letzten Schüsse ringgleich mit dem Drittplatzierten zudem noch den hervorragenden 5. Rang. Aber in beiden Disziplinen sicherte er sich im Juli einen Start bei den Deutschen Meisterschaften in Pforzheim.
In der Disziplin Kleinkaliber 50 m Zielfernrohr Damen konnte sich Christine Fuhr den 3. Platz sichern. Mit Uta Giesen (7) konnte sich eine weitere Schützin unter den Top 10 platzieren. In der Mannschaftswertung sicherten sich Christine Fuhr, Uta Giesen und Karl-Heiz Fuhr mit der Mannschaft ebenfalls Bronze.
Nachdem unsere Jungschützin Lena Steffen im letzten Jahr mit 324 von 400 möglichen Ringen den 3. Platz belegte, sicherte sie sich in diesem Jahr trotz einer Waffenstörung während der Probeschüsse und einem danach holprigen Start mit hervorragenden 345 Ringen noch den 2. Platz in der Disziplin Luftpistole. Damit liegt sie nur einen Ringer hinter der diesjährigen Landesmeisterin. Lena ist es somit im Laufe eines Jahres gelungen, ihr Ergebnis in einem Wettkampf um 21 Ringe zu steigern. In ihrer letzten Serie schoss sie mit 93 von 100 möglichen Ringen das beste Ergebnis überhaupt.
Ebenfalls Edelmetall, und zwar Silber brachte Ramona Lastowski mit. Ein persönliches Bestergebnis mit dem Blankbogen ließ doppelte Freude aufkommen.
![]() | Landesmeister Andreas Schmidt alias Obelix |
![]() | Jungschützin Lena Steffen |
Werzbach: Beim Landeskönigsschießen des Pfälzischen Sportschützenbundes in Otterberg, am 21. Mai 2017, wurde Dieter Franzmann neuer Landesschützenkönig. Mit einem „Superteiler von 11.3 „ ließ er die gesamte Konkurrenz des Pfälzischen Schützenbundes hinter sich. Die Ehrung erfolgte auf dem Landesschützentag des Pfälzischen Sportschützenbundes e.V., am 21. Mai 2017, in Otterberg. Dieter Franzmann wird beim Bundeskönigsschießen in Hamburg den Pfälzischen Sportschützenbund und natürlich auch seinen Heimatverein, den „ Schützenverein Niederwörresbach“, vertreten. An dieser Stelle herzliche Gratulation zu seinem Erfolg, und ein „Gut Schuss“ und eine ruhige Hand beim Bundeskönigsschießen in Hamburg. In der 40. jährigen Vereinsgeschichte des Schützenvereines Niederwörresbach wurde nun zum 2. Male ein Werzbacher Schütze Landesschützenkönig.
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Ruschberg: Das Königschießen, das traditionell in Kombination mit dem Picknick abgehalten wird, fand dieses Jahr bei bestem Wetter statt. Nachdem sich die Mitglieder und Freunde des Schützenverein zu Ruschberg im Laufe des Vormittages am Schützenhaus eingefunden hatten wurde das von Freimut Weirich und Kim Biegel bestens zubereitete Fleisch zum Mittagessen ausgeteilt.
Noch während des Essens konnten sich die Mitglieder in die Starterliste zum Königschießen eintragen lassen. Vernehmlich angekündigt wurde der Beginn des sportlichen Teils der Veranstaltung durch die Böllerschützen Naheland unter der Leitung ihres Kommandanten Frank Laub. Sie hatten am Kreuz ganz in der Nähe der Sportanlage Aufstellung genommen und ließen es von dort ordentlich krachen.
Die Ermittlung des neuen Schützenkönigs startete mit dem ersten Schuss des Amtsinhabers auf den Holzadler. Beim 67. Schuss, abgefeuert von Claudia Zwick, sah sich der edle Vogel seiner Krone beraubt. Es folgten die Linke und Rechte Schwinge, die von Andreas Linn mit dem 133. und Christopher Rech mit dem 180. Schuss abgeschossen wurden. Das Zepter gelangte mit dem 221. Schuss in den Besitz von Peter Zwick und der Reichapfel ging beim 270. Schuss an Andrea Dörr. Nachdem alle Trophäen ihre Besitzer gefunden hatten wurde zur Ermittlung der Königswürde nun auf den Rumpf weitergeschossen. Dieser wurde mit dem 361 Schuss von der Stange geschossen. Abgegeben wurde dieser vom glücklichen Hans-Werner Werle, der damit der neue Schützenkönig des Schützenverein zu Ruschberg ist.
Parallel zum Königschießen der Erwachsenen wurde auch der Jugendkönig des Vereins ermittelt. Da nicht genügend Jugendliche das vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestalter erreichten wurde dieses Schießen mit dem Lasergewehr durchgeführt. Zur besseren Unterscheidung wurde die Zehntelwertung der Schusswerte vorgegeben. Dabei ist der Beste erreichbare Wert eine 10,9. Jeder der Schützen hatte mehrere Versuche, wobei der beste Treffer für Wertung und Platzierung herangezogen wurde. Den 4. Platz belegte mit 8,3 Celine Dörr. Der Unterschied von Platz 3, Nele Kaplan, zu Platz 2, ihre Schwester Lia Kaplan, betrug nur die Winzigkeit von einem Zehntel. Der beste Schuss des Tages gelang jedoch Corin Dörr mit einem Wert von 10,6. Damit wurde er der Jugendkönig des Vereins.
Nachdem die Trophäensieger geehrt und die Könige gekürt waren folgte der Abschluss- und Ehrensalut durch die Böllerschützen Nahetal. Der anschließende fröhliche und gemütliche Teil der Veranstaltung endete erst in den späten Nachstunden.
![]() | v.l.n.r. Jugendkönig Corin Dörr, Schützenkönig Hans-Werner Werle |
![]() | v.l.n.r. Peter Zwick, Andreas Linn, Claudia Zwick, Schützenkönig Hans-Werner Werle, Christopher Rech, Andrea Dörr |
![]() | v.l.n.r. Nele Kaplan, Jugendkönig Corin Dörr, Celine Dörr, Lia Kaplan |
![]() | v.l.n.r. Vorne: Celine Dörr, Nele Kaplan, Lia Kaplan, Jugendkönig Corin Dörr Dahinter: Peter Zwick, Andreas Linn, Claudia Zwick, König Hans-Werner Werle, Christopher Rech, Andrea Dörr |
Otterberg: Dieter Franzmann vom Schützenverein Niederwörresbach e.V. wurde mit einem 11,3 Teiler, mit großem Abstand und sehr souverän neuer Pfälzischer Landesschützenkönig. Dieter Franzmann wird mit dem Luftgewehr beim Bundeskönigsschießen, auf dem Deutschen Schützentag in Hamburg, an den Start gehen.
Er ist seit 1983 in vielfältiger Weise seinem Schießsport und seinem Heimatverein, dem SV Niederwörresbach e.V. sehr verbunden. Lange Jahre als Sportwart, und besonders hervorzuheben, sein Engagement für die Jugend im Verein. In seiner Disziplin, dem Luftgewehr, war er mehrfach Vereinsschützenkönig, Kreis- und Bezirksschützenkönig.
Und dann kam der 21.05.2017, er ist Landesschützenkönig, ein super Erfolg.
Die Ehrung erfolgte auf dem Landesschützentag vom Pfälzischer Sportschützenbund e.V. am 21. Mai 2017 in Otterberg.
![]() | v.l.n.r. Dieter Franzmann und Thomas Klein der gleichzeitig die goldene Verdienstnadel erhielt (siene Nachrichten). |
Otterberg: Thomas Klein, Vorsitzender des Schützenverein 1858 Idar-Oberstein e.V., wurde mit der Goldenen Verdienstnadel des Pfälzischen Sportschützenbundes geehrt. Aus den Händen von Präsident Horst Brehmer erhielt er die Auszeichnung für seine über 30jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand seines Heimatvereins.
Nicht allein im Schützenwesen engagiert sich Thomas Klein, fast 20 Jahre ist er ehrenamtlich tätig im Stadtverband Sporttreibender Vereine sowie im Kuratorium für Sporttalentföderung. Sehr viel Mühe, Einsatz und vor allem Zeit, Thomas, die goldene Verdienstnadel hast du mehr als verdient.
![]() | v.l.n.r. Dieter Franzmann, der zum Landesschützenkönig gekürt wurde (siehe Nachrichten) und Thomas Klein |
Ein geselliger Abschluss sollte es nach jedem Ende einer Ligarunde geben.
Dieses pflegen die KK Aufgelegt Schützen/innen aus Idar, Rohrbach und Baumholder schon seit Jahren.
Der Dank geht hier an die Damen für ihre Salat spende sowie an Lothar Werner und sein Team für den gelungenen Abend.
Zum Meistertitel gratulieren wir den Schützen des SV 1858 Idar-Oberstein.
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Bingen: Zum 14. Mal folgte die Schützenjugend einer Einladung der SG Bingen, zum Jugendturnier 2017 Hier zeigten sich Lena Steffen vom SV 1858 Idar-Oberstein mit der Luftpistole sowie Merle Schlemmer vom SV Tell Rohrbach mit dem Luftgewehr von ihrer besten Seite.
Die jungen Damen belegten jeweils den dritten Rang in ihren Altersklassen.
![]() | Merle Schlemmer |
![]() | Lena Steffen |
Nach dem auch dieser letzte Wettkampf der Rundenwettkampfserie 2017 gewonnen werden konnte steht der Schützenverein zu Ruschberg mit seiner ersten Mannschaft, verlustpunktfrei, als Sieger der Pfalzliga Rhein-Nahe fest. Die Mannschaft erzielte in den sechs ausgetragenen Wettkämpfen ein Gesamtergebnis von 8818 Ringen. Somit wurden im Durchschnitt jeweils 1469,67 Ringe je Vergleich geschossen. Auf Platz zwei folgte der SV Gut Schuß Nieder-Olm mit 8743 Ringen und 1457,17 Ringen im Schnitt. Knapp dahinter kam, mit 8725 Ringen, im Schnitt 1454,17, der SV Wonsheim auf den dritten Platz.
Zwar konnte, wie auch die folgenden, bereits der erste Wettkampf gegen den SV Wallhausen mit 1410 : 1456 Ringen gewonnen werden; jedoch reichte das Ergebnis nicht für die Tabellenführung. Das gleiche Bild zeigte sich nach dem Kampf gegen den SC Nahbollenbach, der mit 1456 : 1378 Ringen zugunsten der Ruschberger endete. Erst mit dem Sieg gegen den SV Hubertus Stipshausen, der mit 1479 : 1384 Ringen endete, reichte es für die Tabellenführung. Diese wurde dann bis zum Ende der Saison nicht mehr abgegeben. Bis dato hatte sie der SV Gut Schuß Nieder-Olm inne. Beim Rückkampf gegen den SV Wallhausen wurde der Gegner förmlich deklassiert. Beinahe hätte man hierbei die 1500 Ringmarke durchbrochen. Der Sieg ging letztendlich mit 1494 : 1370 an die Ruschberger. Der fünfte Sieg, jetzt wieder gegen SC Nahbollenbach, wurde mit 1422 gegen 1457 Ringe errungen. Als letzter Gegner wartete dann der SV Hub. Stipshausen der diesmal mit 1434 zu 1476 niedergekämpft wurde.
Trotz der hervorragenden Mannschaftsleistung waren die Schützen in der Einzelwertung nicht ganz so weit vorne in der Tabelle zu finden. Andreas Linn musste sich mit seinem Gesamtergebnis von 2280 Ringen, was einen Durchschnitt von immerhin 380 Ringen bedeutet, als bester Ruschberger mit dem vierten Platz begnügen. Es folgten dicht zusammen Sascha Werle mit 2191Ringen und einem Durchschnitt von 365,17 Ringe, auf dem neunten; Bodo Kirsch mit 2168 was 361,33 im Durchschnitt bedeutet, auf dem elften und Hans-Josef Müller mit 2160 Ringen und einem Durchschnitt von 360,00, auf dem zwölften Platz. Aufgrund dessen dass er bei zwei Wettkämpfen nicht teilnehmen konnte belegte Peter Zwick mit 1465 Ringen nur den dem 37. Platz.
Rohrbach. Zur Jahreshauptversammlung des SV Tell Rohrbach konnte der 1. Vorsitzende Alois Wahl knapp ein Viertel aller Mitglieder der Dorfschenke begrüßen. Neben Beitragserhöhungen und Ehrungen standen auch Berichte des Vorstandes auf der Tagesordnung.
Wahl konnte in seiner Funktion gleich eine ganze Reihe an Mitgliedern für langjährige Vereinsmitgliedschaft ehren. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Kai Benzel und Alexander Klein mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Für 40 Jahre Treue zum Verein erhielt Gerd Hayen die Ehrennadel in Gold. Für ein halbes Jahrhundert Vereinszugehörigkeit wurde die goldene Ehrennadel an Gabi Haupenthal, Jürgen Werle, Helmut Scherer, Georg Moosmann und Bernhard Sauer überreicht.
In seinem anschließenden Bericht ging der 1. Vorsitzende Alois Wahl auf die Besonderheiten des vergangenen Jahres ein. Neben zahlreichen Vereinsaktivitäten und Veranstaltungen konnte die Mitgliederzahl auch wieder auf nunmehr 93 Personen gesteigert werden. Besonders hob Wahl in seinem Bericht auch die Ausrichtung der Kreismeisterschaften im Luftdruckbereich hervor, welche somit im vergangenen Jahr erstmals komplett auf elektronischen Trefferanzeigen abgehalten werden konnte. Weiterhin konnte der Verein durch verschiedene Spenden noch zwei Lasergewehre für den Jugendbereich anschaffen, wodurch auch hier die Ausrüstung wieder auf dem aktuellen Stand ist.
Im Folgenden ging Jürgen Werle in seiner Position als Sportleiter auf die sportlichen Höhepunkte des abgelaufenen Jahres ein. „Der Verein kann durchweg auf ein positives Jahr in sportlicher Sicht zurückblicken“, hebt Werle zu Beginn seines Berichtes hervor. Besonders nennenswert war der Sieg im Kreispokalschießen, in dem sich Rohrbach mit 1860 Ringen zu 1814 Ringen gegen Niederwörresbach behaupten konnte. Weiterhin seien auch die guten Platzierungen bei den Rundenwettkämpfen zu nennen, welche die 1. Mannschaft als Klassensieger in der Pfalzliga und die Aufgelegt-Schützen als Zweitplatzierte beendeten. Auf die sportlichen Erfolge im Jugendbereich ging Dieter Moosmann als Jugendleiter in seinem Bericht näher ein. Mit momentan sieben Jugendlichen ist der Nachwuchs gesichert und kann mit durchweg guten Ergebnissen überzeugen. Besonders hervorzuheben war die Teilnahme von Deborah Linn bei den Deutschen Meisterschaft in München.
Kassiererin Liane Scheer berichtete über die Finanzen und erläuterte den Anwesenden die Kassenlage. Kassenprüfer Winfried Werle und Kai Benzel bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes. Diesem Antrag stimmte die Versammlung einstimmig zu und entlastete den Vorstand.
Im Anschluss wurde über die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge abgestimmt, welche bedingt durch die Erhöhung der Mindestbeiträge im Sportbund angepasst werden müssen. Vorsitzender Alois Wahl erläuterte die Hintergründe, bevor die Versammlung einer Erhöhung der Beiträge zustimmte.
Als letzter Punkt der Tagesordnung wurde über die Anschaffung eines elektronischen Lasergewehrs für die Jugendarbeit abgestimmt. So sprach sich die Versammlung für die Anschaffung eines solchen Gewehrs aus, da somit bereits Kinder unter 12 Jahren an den Schießsport herangeführt werden können
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Der Vorsitzende des Schützenverein zu Ruschberg , Andre Haas, konnte zur Jahreshauptversammlung eine außergewöhnlich große Anzahl von Mitgliedern im Vereinsheim begrüßen. Nachdem die administrativen Punkte der Tagesordnung abgearbeitet waren trug Haas in seinem Jahresbericht zu den Vorgängen und Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres vor. Hierbei ging er auf die Bewirtung der Gäste anlässlich der Feierlichkeiten der Hexennacht und dem 1. Mai besonders ein. Neben dem positiven Umsatz bemängelte er die stetig schwindende Zahl der Helfer bei Veranstaltungen allgemein und die Bereitschaft den Wirtedienst im Vereinsheim zu übernehmen im Besonderen. Im Weiteren ging er noch auf die alljährliche Wanderung am Vatertag und das Picknick im Zusammenhang mit dem Königschießen des Vereins ein. Hierbei erwähnte er nochmals den Schützenkönig Tobias Hirth, den Jugendkönig Nils Zwick und den Großkaliberkönig Pascal Jung.
Als besonders gelungen stellte er den Ablauf der Kirmes, die in Zusammenarbeit aller Ortsvereine mit der Straußjugend veranstaltet worden war, heraus. Hierbei waren auch einige Helfer die keine Ruschberger sind engagiert. Dadurch konnte die Vereinskasse um einen erklecklichen Betrag aufgebessert werden.
Nachdem die Veranstaltungen abgearbeitet waren ging Herr Haas noch auf die notwendigen Bauerhaltungsmaßnahmen am Gebäude und den Schießständen ein. Erwähnt wurde dabei die Neugestaltung des Eingangsbereiches, die einige Zeit in Anspruch genommen hatte, sich jetzt aber sehr ansehnlich zeigt.
Aufgrund von wiederholtem Wandalismus war es zudem erforderlich geworden den Außenbereich der Gebäude mit Videokameras zu überwachen. Als Nebenprodukt wurden in diesem Zusammenhang auch alle Schießstände mit solchen Kameras ausgestattet und die Bilder werden auf einen Bildschirm im Vereinslokal übertragen.
Die bereits in den Vorjahren begonnenen Umbauarbeiten an der 25-Meter Anlage des Vereins wurden im abgelaufenen Jahr mit einer runderneuerten, verbesserten und energiesparenden Beleuchtungsanlage an den Schießscheiben und bei den Schützen vorläufig abgeschlossen.
Als nächsten Tagesordnungspunkt wurden die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen. Es wurden 13 Mitglieder für 10 Jahre und 8 Mitglieder für 25 Jahre geehrt. Eine ganz besondere Ehrung ging erhielt Helga Tuba. Sie wurde für 60-jährige Mitgliedschaft mit der Ehrennadel des Pfälzer Sportschützenbundes (PSSB) und des Deutschen Schützenbundes ausgezeichnet.
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Helga Tube wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Nachdem Herr Haas seine Pflichten abgearbeitet hatte übergab es das Wort an den Schriftführer Rainer Gerhardt. Dieser konnte von über 30 Neuaufnahmen in 2016 berichten. Damit hat der Verein erstmals die Marke von 200 Mitgliedern übersprungen und seine Position als zweitstärkster Schützenverein im Kreis Birkenfeld gefestigt.
Im Schützenverein zu Ruschberg wird aber nicht nur gebaut und erhalten. Zwischendurch nehmen die Schützen auch an ordentlichen Schießwettbewerben teil. Die 1. Großkalibermannschaft schoss in der abgelaufenen Saison in der Pfalzliga Rhein-Nahe und belegte dort den 2. Platz. Die Mannschaften 3 und 4 schossen auf Kreisebene und belegten die Plätze 2 und 4. Mit der Sportpistole startete der Verein mit je einer Mannschaften in der Pfalzliga und der Bezirksliga Rhein-Nahe. Beide konnten ihre Klasse halten. Weiter berichtete der Sportleiter Peter Zwick von den drei Luftpistolemannschaften. Eine startete hier in der Pfalzliga und zwei weitere in den Kreisligen. Alle 3 konnten ihre jeweilige Klasse auch in diesem Jahr wieder halten. Neben den Ligawettkämpfen nahem viele Schützen an den Meisterschaften des PSSB teil und erzielten diverse Platzierungen auf dem Siegertreppchen. Es folgten die Ausführungen des Kassierers Karl-Heinz Haas. Neben den laufenden Kosten und den eingeplanten Beträgen für Bau und Bauerhaltung schlug ein erheblicher Blitzschlagschaden besonders negativ zu Buche. Trotz der außergewöhnlich hohen Einnahmen im Zusammenhang mit der Kirmes schloss die Kasse mit einem Minus. Der Verein steht aber weiterhin finanziell auf gesunden Füßen.
Nach dem Bericht der Kassenprüfer, die wie gewohnt, keine Mängel bei den Ausgaben und der Kassenführung festgestellt hatte, wurde die Entlastung des Vorstandes beantragt. Diese wurde einstimmig erteilt. Da es unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes keine weiteren Wortmeldungen gab konnte der Vorsitzende die Versammlung nach nur 45 Minuten schießen.