Jahrgang 2018

DER RUSCHBERGER GROSSKALIBERKÖNIG IST EIN WIEDERHOLUNGSTÄTER 

Von links: Karsten Hirth mit Zepter, Andreas Worst mit linker Schwinge, Schützenkönig Hans-Josef Müller, Karl-Heinz Haas mit rechter Schwinge, Rainer Raub mit Reichsapfel 

SCHÜTZEN HELFEN SCHÜTZEN 

Im Bild: links Thomas Klein, Vorsitzender Schützenverein 1858 Idar-Oberstein, rechts Hans Juchem, Vorsitzender Schützenverein Niederwörresbach

Text und Bild: Schützenverein 1858 Idar-Oberstein

ARTILLERIESCHULE WIEDER ERSTER - Dominik Blum vom Kuratorium ist bester Einzelschütze 

MITGLIEDERVEREINE WÄHLEN IHREN KREISVORSTAND 

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DES SV ZU RUSCHBERG 

Von links: 

Hans Dostmann, Sascha Werle, Vorsitzender André Haas, Franz-Josef Ley, Hans-Jörg Saam 

RUSCHBERG: Zum 17. Mal wurde das Großkaliberkönigschießen des Schützenverein zu Ruschberg, das traditionell am letzten Septemberwochenende stattfindet, ausgetragen. Bei dieser Veranstaltung wird mit Großkalibrigen Pistolen auf einen Holzadler geschossen. Dieser ist aus dem vollen Material herausgesägt. Beim Königschießen mit dem Kleinkalibergewehr werden die Teile die vom Adler abgeschossen werden müssen nur mit wenigen Zapfen zusammengehalten.

Die Leitung des Schießens hatte auch dieses Mal wieder Sportleiter Peter Zwick. Er ist es auch, der die Idee zu dieser außergewöhnlichen Art des Königschießens im Verein etabliert hat. Nachdem die Teilnehmer in der Starterliste eingetragen waren eröffnete der Vorjahreskönig, Jörn Hirth, mit dem ersten Schuss den Wettkampf. Mit dem 142. Schuss fiel die erste Trophäe, die linke Schwinge, zu Boden. Abgefeuert hatte den glücklichen Schuss Andreas Worst. Er ist erst seit kurzer Zeit Mitglied im Verein und nahm daher erstmals an der Veranstaltung teil. Exakt die gleiche Anzahl Patronen wurde benötigt um dem königlichen Tier von Karl-Heinz Haas die rechte Schwinge abzutrennen. Das Zepter wurde beim 89. Schuss Karsten Hirth zuerkannt. Bereits mehrere Schüsse bevor die Trophäe endgültig abfiel war Jubel aufgebrandet. Das Teil war vollständig abgeklappt, blieb aber mit einer winzigen Faser am Rumpf hängen. Durch den überaus gelungenen Schuss von Hirth wurde bewiesen, dass beim Königschießen neben dem Glück auch ein gewisses Maß an Können vorhanden sein muss. Die letzte der Trophäen, der Reichsapfel, ging nach weiteren 59 Patronen in den Besitz von Rainer Raub über.

Jetzt stand nur noch die Ermittlung des Königs aus. Hierbei ist es notwendig den Rumpf des Adlers vollständig von der Stange zu schießen. Bereits nach 100 weiteren Schüssen wackelte das Zielobjekt erheblich. Es dauerte aber noch bis zum 120. Schuss, abgegeben von Hans-Josef Müller, damit der Rumpf, der Schwerkraft gehorchend, zu Boden fiel. Aufgrund der erheblichen Beschädigungen, die ihm im Verlauf der Veranstaltung zugefügt worden waren, zerbrach er dabei in zwei Teile. Dies schmälerte die Freude des Schützen genauso wenig wie die Tatsache, dass es bereits das vierte Mal war, dass Hans-Josef Müller die Königswürde zuteilwurde.

Insgesamt war mit 592 Patronen der unterschiedlichsten Kaliber etwas mehr Munition als im Vorjahr benötigt worden um den Schützenkönig zu ermitteln. Nachdem die Siegerehrung durchgeführt war ging man nahtlos zum geselligen Teil der Veranstaltung über. Dazu wurde, neben dem Fässchen Königspilsener, auch die von Claudia Zwick zubereitete Pizza genossen.

IDAR-OBERSTEIN: „Hans, wenn ihr etwas braucht, wir helfen.“ Mit diesen Worten hat der Vorsitzende des Schützenvereins 1858 Idar-Oberstein seinem Amtskollegen Hans Juchem vom Schützenverein Niederwörresbach direkt nach der Flutkatastrophe im Mai Unterstützung zugesagt.

Wie selbstverständlich stellte man den „Werzbachern“ die Schießstände in Idar für Training und Wettkampf zur Verfügung, als es um Muskelkraft ging, stand ein Arbeitskommando des SV 1858 bereit.

Doch, wenn man ehrlich ist, hilft eine Sache am meisten – Geld. Im Schützenhaus in Idar wurde ein Spendenschwein aufgestellt und das Sammeln begann. Beim Behördenschießen beteiligten sich die Teilnehmer an der Spendenaktion und Werbepartner Reifen- und Autoservice Michael Hansen verdoppelte spontan den Erlös dieses Tages.

Den Abschluss fand die Aktion auf dem diesjährigen Schützenfest. Dank der vielen großzügigen Gäste konnte dem arg gebeuteltem SV Niederwörresbach ein Spendenscheck in Höhe von 1500 Euro übergeben werden. Ein sichtlich gerührter Hans Juchem drückte seine Dankbarkeit so aus: „Wir waren sehr überrascht von der Höhe des Betrages, sowie von der Solidarität, die uns von Euch und allen Schützenschwestern und Schützenbrüdern zuteilwurde. Allein der Gedanke, dass man nach einer solchen Flutkatastrophe nicht allein dasteht, hat uns sehr berührt.

Hier merkt man, was wahre Freunde wert sind.“

HAHNWEILER: Seit 1975 bittet der Schützenverein 1858 Idar-Oberstein e. V. zum alljährlichen Freundschaftsschießen. Diesmal begrüßte der Vorsitzende Thomas Klein 27 Mannschaften und 107 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Eine hohe Konstante der Teilnehmerzahl in den letzten 15 Jahren“ konnte er damit berichten „und eine besondere Herausforderung für alle Organisatoren an diesem Freitagnachmittag“. „Ich will mich aber auch bei allen Mannschaftsführern und Multiplikatoren vor Ort bedanken, denn sie begeistern und fördern damit das –Wir-Gefühl.“ Auffällig, dass immer mehr Betriebssportgemeinschaften teilnehmen oder sich gegründet haben.

In vier Disziplinen maßen die Teilnehmer beim Freundschaftsschießen der Behörden ihr Geschick. Mit Sportbogen, Kleinkalibergewehr, Sportpistole und Luftgewehr wurden jeweils 10 Schuß (Pfeile) abgegeben und die besten 8 Treffer wurden gewertet. Als Sieger aus dem freundschaftlichen Schießen ging zum sechsten Mal in Folge die Artillerieschule aus dem Rennen. Obwohl nur mit 3 Schützen, wobei 2 Reservisten, wurde der Titel deutlich geholt. Dominik Blum vom Kuratorium belegte mit unglaubliche 293 Ringen (maximal sind 320 Ringe) in der Gesamt-Einzelwertung den ersten Platz. Damit verfehlte er gerademal mit einem Ring den Rekord von Thomas Putz (ArtSchule)

Nach 6 Stunden war von allen Teilnehmern das Schießen gemeistert, 4280 Schuss (resp. Pfeile) wurden abgegeben. Schon während des Schießens begannen die umfangreichen Auswertungen mit 535 Einzelergebnissen und 108 Mannschaftswertungen.

Die Gäste waren voll des Lobes über Organisation und Durchführung und zollten dies mit einem lang anhaltenden Applaus zum Abschluß. Immerhin hatten sich 47 Mitglieder (davon 28 Aufsichten die fachgerechte Anleitung gaben) an diesem Freitag zur Verfügung gestellt.

Für die Sieger gab es fassweise Gerstensaft der KIRNER und Gutscheine von der Schwollener Sprudel.

Mehr als nur eine Randnotiz: Vorsitzender Klein erläuterte, dass man dem Schützenverein Niederwörresbach mit einer Geldspende helfen möchte. Dessen Anlage wurde durch das Hochwasser komplett überschwemmt und ein Großteil der Vereinseinrichtung und Sportgeräte zerstört. Durch die Sammlung an diesem Tag und der Verdopplung der Spendensumme durch den Werbepartner “Reifen Hansen“ konnten schon über 500,-- € eingesammelt werden. Als Dankeschön für jede Spende gab es einen Jubiläums-Button fürs diesjährige Schützenfest.

Und hier nun die Platzierungen: Mannschaftswertung: 1. Artillerieschule I 834 Ringe; 2. Kuratorium für Sporttalentförderung II 811 Ringe, 3. OIE BSG FC Elektrik I 810 Ringe  Einzelwertung: Gesamt:  1. Dominik Blum (Kuratorium) 293 Ringe; 2. Thomas Putz (ArtS) 291 R.; 3. Klaus Klein und Henning Barth 289 R. (beide Kuratorium)

Sportbogen:  

1. Uwe Sachs (Polizeiinspektion IO II) 77 Ringe, 

2. Marco Justinger (Artilleristenkanmeradschaft I) und Jürgen Linke (Jobcenter Team Herren) jeweils 76 R.

Luftgewehr:  

1. Margit Späth (StVerw. II ) und Thilo Neitsch (ArtS) jeweils 78 Ringe, 

3. Andreas Klein (K&K Sicherheitsdienst), Henning Barth (Kuratorium), Tobias Näher (Baubetriebshof) und Sigrid Hofbauer (StVerw. II ) jeweils alle 77 Ringe

KK-Gewehr:  

1. Carmen Brenner (KSK I) und Doris Schönweiler (Finanzamt) 74 R., 

3. Friedrich Marx (Stadtrat SPD I) 73 R.

Sportpistole:  

1. Jörg-Oliver Thomas (OIE BSG FC Elektrik I) und Klaus Klein (Kuratorium) beide 76 Ringe, 

3. Uwe Billerbeck und Thomas Putz (ArtSchule) sowie Dominik Blum (Kuratorium) alle 73 R.

Auf dem Bild v. l. n. r. Jörg-Oliver Thomas (OIE BSG FC Elektrik I), Klaus Klein, Dominik Blum, Marvin Stumm (alle Kuratorium II), Uwe Billerbeck, Thilo Neitsch und Thomas Putz (alle ArtSchule), Thomas Klein (Vorsitzender SV1858IO) 

 Die ausführlichen Endergebnisse stehen zum Download unter www.schuetzenverein-sv1858.de zur Verfügung 
 Text: Thomas Klein
 Bild: Uwe Scheliga (Verein) – Einverständnis der Abgelichteten eingeholt 

HAHNWEILER: Elf Vereine und drei Vorstandsmitglieder waren Stimmberechtigt als sich die Vereinsvertreter am 21.April im Renovierten Saal der Gemeinde Hahnweiler zu ihrer Delegiertenversammlung einfanden. Gastgeber war die S+G Hahnweiler deren Vorsitzender, Axel Mohr sowie Florian Langer die Bewirtung übernahmen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden Bodo Kirsch gedachte man den verstorbenen Mitgliedern, Rainer Kunz, SV Nohen und Günter Lamprecht, SV Kirschweiler. Bevor der Tagesordnungspunkt aufgerufen wurde, teilte der 2. Sportleiter Alois Wahl seinen Rücktritt mit, somit wurde die Tagesordnung unter dem Punkt 22a, Wahl des 2. Sportleiters, erweitert. Dieses wurde von den Delegierten einstimmig angenommen.

Mit unter sind Ehrungen der schönste Teil einer Versammlung. Hier wurden Mannschaften verschiedener Vereine mit Pokalen und Urkunden durch den Ligaleiter Alois Wahl ausgezeichnet.

Im Anschluss folgte der Bericht des 2. Vorsitzenden Bodo Kirsch. Herbert Zimmer lies es sich nicht nehmen, seinen Bericht selbst vorzutragen, obwohl er das Amt zum 31.12.17 niederlegte. Ebenso wurden Berichte in schriftlicher und mündlicher Form von Maike Juchem für Andreas Arnold, Bogen, Christian Ebbinghaus, Jugend, Robert Wobito, Vorderlader, und Jörg Henning, Geschäftsführer vorgetragen.

Unter den Punkt Aussprache wurde von mehreren Seiten beanstandet, dass Referenten nicht anwesend waren und keine Berichte vorlagen. Herbert Langer stellt den Antrag den Vorstand zu entlasten, nachdem er Jörg Henning, Geschäftsführer im Schützenkreis, eine vorzügliche Arbeit in seinem Bericht bescheinigte. Die Entlastung verfolgte einstimmig. Somit war der Weg für Neuwahlen frei und Thomas Klein wurde in das Amt des Wahlleiters einstimmig gewählt.

Der Neue Vorstand setzt sich nun mit folgenden Personen zusammen. 

1. Vorsitzender Robert Wobito SV Nohen

2. Vorsitzender Sascha Werle SV zu Ruschberg

1. Sportleiter Peter Zwick SV zu Ruschberg

2. Sportleiter Bodo Kirsch SV zu Ruschberg

Ligaleiter: Alois Wahl SV RohrbachReferentin 

Bogen: Meike Juchem SV Idar-Oberstein

Kassenprüfer: Torsten Steil.

Jörg Henning dessen Amt als Geschäftsführer nicht zur Wahl stand komplettiert den Vorstand. Auch bei der Jugend gab es Veränderungen, diese wählte in ihrer Versammlung am 07.April ihre Leitung. Christina Kasper, SV Rohrbach und Christian Ebbinghaus wurden somit von den Delegierten nur noch in ihr Amt bestellt. Auch wurde die neue Jugendordung vom 07.April bestätigt. Nachdem noch einige Termine bekannt gegeben wurden, hier wurde besonders zur Unterstützung von Herbert Langer unserem Kreisschützenkönig, auf den PSSB Tag am 06.Mai in Kastellaun hingewiesen, schloss der Vorsitzende die Versammlung und wünschte allen eine Gute und Faire Zusammenarbeit.

Der Vorsitzende des Schützenverein zu Ruschberg , André Haas, konnte zur Jahreshauptversammlung die außergewöhnlich große Anzahl von 40 Mitgliedern im Vereinsheim begrüßen. Nachdem die administrativen Punkte der Tagesordnung abgearbeitet waren kam man zum heikelsten Punkt der Zusammenkunft, der Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Herr Haas begründete die geplante Erhöhung mit der Änderung der Mindestmitgliedsbeiträge die der Landessportbund fordert um Maßnahmen der Vereine zu bezuschussen. Aufgrund der Baumaßnahmen die der Verein für die nächsten Jahre plant, sei deren Durchführung ohne Unterstützung nicht zu stemmen.

Ohne große Diskussion wurde der Erhöhung auf 6.-€ für Erwachsene und 4.-€ für Jugendlich zu gestimmt. Nachdem diesem wichtigen Punkt relativ Problemlos zugestimmt war, konnte man zu den Berichten der Mandatsträger übergehen. Eröffnet wurde der Reigen durch den Vorsitzenden, der sich in seinen Ausführungen am Veranstaltungskalender des Vereins entlanghangelte. Besondere Beachtung fand das finanziell gute Ergebnis um die Feierlichkeiten rund um den 1. Mai und die Ruschberger Kirmes. Ebenso wurden die geselligen Veranstaltungen Vereinspicknick, Vatertagswanderung und Aktivenabend erwähnt.

Der Vorsitzende nutzte anschließend die Gelegenheit der großen Zuhörerschaft um eingehend und umfangreich zu den ureigensten Themen eines Schützenvereins zu referieren. Hierbei belehre er zu den gesetzlichen Voraussetzungen und den Ablauf für Waffenerwerb und die anschließende Dokumentationspflicht der Waffenbesitzer. Er ging auch auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen beim Umgang mit Waffen und Munition auf den Schießständen sowie der wirtschaftlichen Benutzung des Scheibenmaterials ein. Da der Verein im abgelaufenen Jahr einige Mitglieder aus anderen Schießsportverbänden aufgenommen hat sah er sich auch genötigt näher auf die unterschiedlichen Schießdisziplinen und Abweichungen zu denen des Deutschen Schützenbundes einzugehen.

Als nächsten Tagesordnungspunkt wurden die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen. Neben zahlreichen Personen die für 10-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden stand für Jörg Saam, Franz-Josef Ley und Donal Schrot die Ehrung für 25-jägrige Treue an. Auf eine ganz außergewöhnliche lange Zugehörigkeit konnte Hans Dostmann zurückblicken. Er wurde für 60-jährige Mitgliedschaft mit der Ehrennadel des Pfälzer Sportschützenbundes (PSSB) und des Deutschen Schützenbundes ausgezeichnet.

Von links: Hans Dostmann, Sascha Werle, Vorsitzender André Haas, Franz-Josef Ley, Hans-Jörg Saam

Den Ausführungen des Vorsitzenden folgte der Bericht des Schießsportleiters, Peter Zwick. Dieser trug zu Wettkämpfen und den Königsschießen vor. Derzeit sind neun Mannschaften in Wettkampfklassen von der Kreisliga bis in die Pfalzliga Rhein-Nahe zu finden. Bis auf einen Ab- und einen Abstieg konnten alle ihre Klasse halten.

Beim Königschießen der Erwachsenen ging die Würde des Schützenkönigs an Hans-Werner Werle. Bei den Jugendlichen kam erstmals das neu erworbene Lasergewehr zu Einsatz. Dies war erforderlich da zu wenige Teilnehmer das gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter zum Schießen mit dem Luftgewehr erreichten. Jugendschützenkönig wurde Corin Dörr. Beim Großkaliberkönigschießen hatte Jörn Hirth einen ganz besonders glücklichen Tag erwischt. Er schoss nicht nur den Vogel von der Stange, was ihm die Königswürde einbrachte, sondern brachte mit Geschick und Glück auch noch zwei der insgesamt vier Trophäen in seinen Besitz.

Zum wiederholten Male wurde zwischen dem SV zu Ruschberg und dem SV Nohen ein Freundschaftswettkampf durchgeführt. Hierbei wird kombiniert mit Unterhebelgewehr und Revolver bei einer Zeitvorgabe von 60 Sekunden für jeweils 5 Patronen geschossen. Der Sieg in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung ging dabei an die Ruschberger Schützen.

Die bei den Vereinsmeisterschaften erzielten guten Ergebnisse qualifizierten fast alle Schützen für die Teilnahme an den Kreismeisterschaften. Da dort kein Leistungseinbruch erfolgte konnten auch viele die Landesverbandsmeisterschaften erreichen. Für einen Sieg reichte es zwar nicht aber mit den dort erzielten Ergebnissen durften drei Schützen mit auf dem Siegertreppchen stehen.

Nachdem Herr Zwick seinen Bericht beendet hatte übergab es das Wort an den Schriftführer Rainer Gerhardt. Dieser konnte von einer ausgeglichenen Zahl von Aus- und Eintritten in den Verein berichten. Somit wurde die Marke von über 200 Mitgliedern gehalten und die Position als zweitstärkster Schützenverein im Kreis Birkenfeld gefestigt.

Es folgten die Ausführungen des Kassierers Karl-Heinz Haas. Neben den laufenden Kosten und den eingeplanten Beträgen für Bau und Bauerhaltung fielen keine außergewöhnlichen Kosten an. Wegen der Einnahmen im Zusammenhang mit der Kirmes und einem von Bodo Kirsch im Vereinsheim abgehaltenen Sachkundelehrgang schloss die Kasse dieses Jahr nicht mit einem Minus. Der Verein steht finanziell weiterhin auf gesunden Füßen.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer, die wie gewohnt, keine Mängel bei den Ausgaben und der Kassenführung festgestellt hatte, wurde die Entlastung des Vorstandes beantragt. Diese wurde einstimmig erteilt. Da mit der Entlastung des Vorstands durch die Versammlung ein sauberer Abschluss gemacht war, konnte es nun an die Neuwahlen gehen. Wie zu erwarten wurde Andre Haas als Vorsitzender vorgeschlagen und auch einstimmig wiedergewählt.

Auch bei allen anderen Ämtern war das Ergebnis einstimmig. Gewählt wurden: 

2. Vorsitzender Frank Laub 

1. Kassierer: Karl-Heinz Haas 

2. Kassierer: Timo Stotz 

1. Schriftführer: Rainer Gerhardt 

2. Schriftführer: Jörn Hirth 

Sportleiter: Peter Zwick 

Schießleiter: Hans-Josef Müller 

Jugendleiter: Tobias Hirth 

Damenleiterin: Rosel Nix 

Wirteobmann: Peter Zwick

Hintere Reihe von Links: Timo Stotz, Peter Zwick, Karl-Heinz Haas, Jörn Hirth, Tobias Hirth Vordere Reihe von Links: Hans-Josef Müller, Rosel Nix, Rainer Gerhard, Vorsitzender André Haas, Frank Laub

Zum Abschluss der Neuwahl wurden die Kassenprüfer gesucht. Diese sind Hans-Werner Werle und Lothar Antes. Als Ersatzprüfer wunde Kim Biegel gewählt. Da es unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes keine weiteren Wortmeldungen gab konnte der Vorsitzende, trotz der Neuwahlen, die gewohnt gut organisierte und diszipliniert durchgeführte Versammlung nach weniger als zwei Stunden schießen.