Jahrgang 2019

Erfolgreicher Sachkundelehrgang 

für den Umgang mit Schusswaffen beim Schützenverein zu Ruschberg 

ZUM KÖNIGSCHIESSEN 

GEHÖRT NEBEN DEM KÖNNEN AUCH EINE GEHÖRIGE MENGE AN GLÜCK 

DER NEUE SCHÜTZENKÖNIG IN NOHEN HEIST ANDREAS LINN

Bild: Der Vorstand und seine Helfer v.l.n.r.: Elke Wobito, Jörg Henning, Tobias Hamerlik, Robert Wobito, Ulrike Tzschoppe und Jürgen Orth.

Bericht / Bilder: Bodo Kirsch

RUSCHBERGER SPORTSCHÜTZEN BEWEGEN SICH ERFOLGREICH AUF FREMDEN TERRAIN

FREUNDSCHAFTSSCHIESSEN DER BEHÖRDEN 

Auf dem Bild: v. l. n. r. Jörg Werle, Oliver Pieper, Günter Koch, Thomas Putz 
Text: Thomas Klein 
Bild: Thomas Putz – Einverständnis der Abgelichteten eingeholt 

SCHÜTZENJUGEND EROBERT DIE BOWLINGBAHN

ERFOLGREICHE MEISTERSCHAFTEN IM SCHÜTZENKREIS 

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DES SV ZU RUSCHBERG 

Ruschberg: Damit Bürger legal Schusswaffen erwerben können sind vom Gesetzgeber hohe Hürden vorgesehen worden. Dazu muss man zunächst für mindestens ein Jahr Mitglied in einem anerkannten Schützenverein sein und regelmäßig am Training teilnehmen. Selbstverständlich muss man volljährig und unbescholten, sprich zuverlässig sein. Zudem sind in einem zwanzig Stunden dauernden Lehrgang, mit abschließender Prüfung, grundlegende Kenntnisse nachzuweisen.

Bei einem solchen wurden 12 Teilnehmer, in den Räumlichkeiten des Schützenverein zu Ruschberg, von Bodo Kirsch und Hans-Josef Müller in den gesetzlichen Vorgaben unterwiesen. Das Unterrichtsprogramm ist hierbei im Waffengesetz genau geregelt. Es müssen Kenntnisse die mit dem Erwerb, dem Transport, dem Umgang und der Lagerung zusammenhängen vermittelt werden. Auch muss gelehrt werden wie die einzelnen Waffen mit ihrer zugehörigen Munition funktionieren und welchen Gefahren durch unsachgemäßen Umgang verursacht werden können. Neben den theoretischen Kenntnissen müssen Fertigkeiten im sicheren Umgang mit Schusswaffen in einem praktischen Teil des Lehrgangs nachgewiesen werden. Wenn all dies der Kreisverwaltung, in Person von Carsten Merker, in der Prüfung nachgewiesen wurde wird dem Teilnehmer bescheinigt, dass er die Sachkunde besitzt um Waffen erwerben zu dürfen.

Bild: Die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer mit ihren Ausbildern und den Vertretern der Kreisverwaltung Birkenfeld

Außer einer Frau nahmen an diesem Lehrgang nur Männer teil. Deren Alter erstreckte sich von Mitte zwanzig bis über sechzig. Dass niemand das Ausbildungsziel verfehlte ist mit ein Beleg dafür, dass hier eine fundiert Ausbildung stattgefunden hat. Mit der Übergabe der Lehrgangszeugnisse durch den Lehrgangsleiter Bodo Kirsch ist für die erfolgreichen Teilnehmer ein weiterer, entscheidender Schritt zum Besitz eigener Schusswaffen getan. Darüberhinaus ist die erfolgreich bestandene Waffensachkundeprüfung die erste Station um leitende Funktionen in schießsportlichen Vereinigungen ausüben zu können. Darunter fallen z.B. die Standaufsicht und die C-Trainer Lizenz. Beides sind wichtige Positionen der sportlichen Aus- und Fortbildung, wie auch im täglichen Trainings- und Wettkampfbetrieb eines Schützenvereins.

NÄCHSTER LEHRGANG: 14. / 15. März 2020 (Unterricht) und 21. März 2020 (Prüfung) in den Räumlichkeiten des SV zu Nohen.

Zum 18. Mal wurde das Großkaliberkönigschießen des Schützenvereins zu Ruschberg, das traditionell am letzten Septemberwochenende stattfindet, ausgetragen. Bei dieser Veranstaltung wird mit Großkalibrigen Pistolen auf einen Holzadler geschossen.

Nachdem die Teilnehmer in der Starterliste eingetragen waren wurde der Wettkampf eröffnet. Mit dem 160. Schuss fiel die erste Trophäe, die linke Schwinge, mit starker Verzögerung zu Boden. Die Folgeschützen hatten bereits Aufstellung genommen. Doch bevor ein weiter Schuss abgegeben worden war fiel die Schwinge, lediglich beeinflusst von Wind und Schwerkraft, doch noch zu Boden. Der glückliche Schütze war Andreas Linn. Wie um zu beweisen, dass diese Aktion kein Zufall war, schoss er auch gleich im Anschluss die rechte Schwinge nach weiteren 132 Schuss ab. Diesmal fiel die Trophäe ohne Verzögerung direkt nach dem Treffer. Der Reichapfel wurde nach weiteren 113 Patronen von Karl-Heinz Haas erfolgreich vom Rumpf getrennt. Die letzte offiziell vorgesehene Trophäe ging nach weiteren 115 Schuss an Timo Stotz.

Was jetzt folgte war die Jagd auf das eigentliche Ziel des Schießens, nämlich den Rumpf des Adlers von der Stang zu schießen und damit Schützenkönig zu werden. Man beschloss aber dem Wettkampf etwas mehr Spannung zu verleihen indem man den Schnabel des Vogels zu einer weiteren Trophäe erklärte. Den Schützen stand es frei sich an der Jagd auf den Schnabel zu beteiligen. Um sich beide Möglichkeiten, die des Schützenkönigs und die des Schnabelkönigs, zu erhalten nutzen die meisten Schützen eine Patrone für den König und eine für den Schnabel. Nach 102 Versuchen, ganz kurz vor dem Rumpf, fiel das Teil Timo Stotz zum Opfer. Dafür wurde er zur einer Getränkerunde für alle Teilnehmer verurteilt.

Beim 124. Folgeschuss war es dann soweit dass das völlig durchlöcherte Holztier zu Boden ging. Abgegeben hatten den glücklichen Schuss Karl-Heinz Haas dem damit die Würde des Großkaliberkönigs zuteilwurde. Für ihn ist dies bereits zum dritten Mal der Fall dass er zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle ist und nicht nur schießt, sondern auch optimal trifft.

Die glücklichen Sieger: Andreas Linn beide Schwingen, Timo Stotz Zepter und „Schnabelkönig“, Karl-Heinz Haas Reichsapfel und Großkaliberschützenkönig 2019

Obwohl 17 Personen an der Veranstaltung teilnahmen gingen alle Preise an nur drei Schützen. Dies beweist zum wiederholten Male, dass neben sportlichem Können auch ein gewisses Maß an Glück vonnöten ist um eines der begehrten Teile zu erringen. Insgesamt wurden 644 Patronen der unterschiedlichsten Kaliber benötigt. Wenn man die Munition die auf den Schnabel verwendet wurde abzieht, wurden in etwa gleich viele Versuche wie im Vorjahr für den Wettkampf benötigt.

Nachdem die Siegerehrung durchgeführt war ging man nahtlos zum geselligen Teil der Veranstaltung über. Dazu wurde, neben dem Fässchen Königspilsener, auch die vom Vorsitzenden André Haas, in Zusammenarbeit mit seiner Tochter Lina, zubereitete Pizza genossen.

Nohen: Bei strahlendem Sonnenschein fand das traditionelle Königschießen des SV Nohen am vorletzten Wochenende im August statt. Bereits um 10.00 Uhr fanden sich die gutgelaunten Schützen*innen am Schützenhaus ein. Die Ermittlung des neuen Schützenkönigs startete mit dem ersten Schuss des Amtsinhabers auf den Holzadler. Beim 67. Schuss, abgefeuert vom 2. Vorsitzenden Jörg Henning, sah sich der edle Vogel seines Zepters beraubt. Genau 116 Schuss später fiel der Reichsapfel, den sich Fabian Reidenbach mit dem 183. Schuss sichert.

Es folgten nun die Linke und Rechte Schwinge, die von Tobias Hamerlik und Ralf Kaucher mit dem 361. und 556. Schuss abgeschossen wurden. Nur 90 Schuss später sicherte sich Andreas Linn mit dem 646. Schuss die Krone, eine Kopfbedeckung, für die er später noch Verwendung finden sollte. Nachdem nun alle Trophäen gesichert waren, konnte man sich dem eigentlichen Objekt der Begierde – dem Königsadler – widmen. Zuvor jedoch musste das Tier noch seine Schwanzfedern lassen. Denn die Tradition in Nohen sieht vor, dass alle anwesenden Damen, diese Trophäe unter sich ausschießen müssen. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl von nur einer Schützin, wurde jedoch entschieden, dass ausnahmsweise auch alle männlichen Schützen mitmachen dürfen. Es kam, wie es kommen musste: Wolfgang Schüssler sicherte sich mit dem 148. Schuss des Adlers unterster Teil des Federkleides und ersiegte sich so den zur allgemein guten Stimmung beitragenden Titel des „Schwanzkönigs“.

Nachdem nun hinreichend gelacht und geschmunzelt wurde, war es an der Zeit, sich wieder dem Ernst der Sache zuzuwenden und das Feuer auf den Adlerrumpf zu eröffnen. Nach nur 75 weiteren Schuss stand fest, Andreas Linn ist der neue Schützenkönig des SV Nohen, denn er brachte mit dem insgesamt 721. Schuss den edlen Adler zu Fall. Der Vorstand des SV Nohen beglückwünschte bei der Siegerehrung den König und alles seine Ritter... und auch der „Schwanzkönig“ von Nohen bekam seinen Orden.

Bild: Der Schützenkönig und seine Ritter v.l.n.r. Wolfgang Schüssler, Tobias Hamerlik, Jörg Henning, Andreas Linn, Fabian Reidenbach und Ralf Kaucher

Das es sich bei dem Königschießen um eine rundum gelungene Veranstaltung handelte, war aber nicht nur den 17 Teilnehmern*innen geschuldet. Vielmehr trug ein Orga-Team mit Speis und Trank zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Diesem dankte der Vorstand des SV Nohen ganz besonders. Es sind die vielen kleinen Helfer im Hintergrund, die eine Zusammenkunft erst zu einem Event werden lassen, so der erste Vorsitzende Robert Wobito.

Bei zunächst noch trockenem, aber kühlem Sommerwetter, statteten die Ruschberger Sportschützen den Kameraden des Wurftaubenclub Steinautal den alljährlichen Gegenbesuch ab. Diese hatten im letzten Herbst ihre Vereinsmeisterschaft in den Kugelwettbewerben auf den Ständen der Ruschberger ausgetragen. Jetzt war es an diesen sich, mit der ungewöhnlich großen Zahl von 17 Teilnehmern, mit Schrotmunition auf nicht angestammtem Terrain zu bewegen. Sportschießen ist im Normalfall eine sehr statische Angelegenheit. Nicht so beim Schießen auf Wurfscheiben. Der allgemein genutzte Begriff Tontauben wird unter Sportschützen jedoch nicht verwendet. 

Eine aus sechs Schützen bestehender Rotte. Nach jedem Versuch rücken die Schützen eine Position weiter.

Dafür dass viele Ruschberger diese außergewöhnliche Art des Schießens nur einmal im Jahr praktizieren waren die Ergebnisse recht ansehnlich.

Tagesbester war der in der Wettkampfklasse Herren I startende Sascha Werle mit 52 von 75 möglichen Treffern. Den zweiten Rang in der Tageswertung erreichte Jörg Henn mit 46 Scheiben in der Klasse Herren III. Im Vorjahr hatte Herbert Georg noch klar den Tagessieg errungen. Dieses Jahr reichte es mit 43 Treffern nur für den Sieg in der Wettkampfklasse Herren IV. Den Sieg in der teilnehmerstärksten Gruppen, Herren II, konnte Bodo Kirsch mit 35 Scheiben für sich verbuchen.

Ein Novum stellten die 11 Treffer von Heike Wirtz dar. Sie war die erste Frau die auf Ruschberger Seite an dieser Art des Schießens teilnahm. Der ebenfalls erstmals antretende Finn Keller zertrümmerte in der Jugendklasse 10 Scheiben. In der Klasse der Junioren erzielte Nils Zwick, als Wiederholungstäter, mit 37 Treffern ein hervorragendes Ergebnis.

Artilleristen zeigten ihre Stärke FC Elektrik holt mit Jörg-Oliver Thomas die beste Einzelplatzierung.

Idar-Oberstein: Nunmehr seit 44 Jahre läd der Gastgeber Schützenverein 1858 Idar-Oberstein e. V. zum Freundschaftsschießen der Behörden. Diesmal begrüßte der Vorsitzende Thomas Klein 28 Mannschaften und 118 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Ein starkes Plus zum Vorjahr“ konnte er damit berichten „und eine besondere Herausforderung für alle Organisatoren an diesem Freitagnachmittag“. „Ich will mich aber auch bei allen Mannschaftsführern und Multiplikatoren vor Ort bedanken, denn sie begeistern und fördern damit das –Wir-Gefühl.“ Auffällig, dass immer mehr Betriebssportgemeinschaften teilnehmen und, wie es die Teilnehmer des Baubetriebshofes dokumentierten, mit eigens hierfür gestaltete T-Shirts anreisten.

Die Teilnehmer beim Freundschaftsschießen der Behörden maßen sich in vier Disziplinen: Mit Sportbogen, Kleinkalibergewehr, Sportpistole und Luftgewehr wurden jeweils 10 Schuß (Pfeile) abgegeben und die besten 8 Treffer wurden gewertet. Als Sieger aus dem freundschaftlichen Schießen ging erstmalig die Artilleristenkameradschaft Idar-Oberstein II aus dem Rennen. Der sechsfache Vorjahressieger „Artillerieschule“ hatte nicht gemeldet. Der Elektriker Jörg-Oliver Thomas von der FC Elektrik der OIE belegte mit unglaubliche 292 Ringen (maximal sind 320 Ringe) in der Gesamt-Einzelwertung den ersten Platz. Damit verfehlte er gerademal mit zwei Ringen den Rekord von Thomas Putz (ArtK IO II) der in diesem Jahr den 2. Platz belegte (291 R.)

Nach 6 Stunden war von allen Teilnehmern das Schießen gemeistert, unglaubliche 4720 Schuss (resp. Pfeile) wurden abgegeben. Schon während des Schießens begannen die umfangreichen Auswertungen mit 590 Einzelergebnissen und 140 Mannschaftswertungen. Die Gäste waren voll des Lobes über Organisation und Durchführung obwohl die Siegerehrung erst um 19 Uhr begonnen werden konnte. 38 Mitglieder (davon 25 Aufsichten die fachgerechte Anleitung gaben) hatten sich an diesem Freitag zur Verfügung gestellt. Für die Sieger gab es fassweise Gerstensaft der KIRNER und Gutscheine von der Schwollener Sprudel.

Und hier nun die Platzierungen:

Mannschaftswertung:

1. Artilleristenkameradschaft Idar-Oberstein II 849 Ringe; 

2. Kuratorium für Sporttalentförderung I 829 Ringe, 

3. Finanzamt Idar-Oberstein I 820 Ringe

Einzelwertung:

Gesamt: 

1. Jörg-Oliver Thomas (FC Elektrik) 292 Ringe; 

2. Thomas Putz (ArtK IO II) 291 R.; 

3. Jörg Werle 285 R. (ArtK IO II)

Sportbogen: 

1. Jörg Werle (ArtK IO II) 77 Ringe, 

2. David Seithel (ArK IO I), Michael Hansen (Sponsoren), Uwe Sachs (PolizeiInspektion I) und Thomas Putz (ArtK IO I) alle mit jeweils 76 R.

Luftgewehr:

1. Franziska Vetter (Jobcenter Team Damen) 78 Ringe, 

2. Ingrid Hahn (Stadtverband Sport) 77 Ringe, 

3. Hang-Chau Trinh (StadtVerw II), Adam Wahl (Kuratorium III), Henning Barth (Kuratorium I), Alois Wahl (Kuratorium I) und Rolf Korell (Sponsoren) alle mit jeweils 76 Ringen

KK-Gewehr: 

1. Alois Wahl (Kuratorium I) 75 Ringe, 

2. Carmen Brenner (KSK I) mit 73 R. 

3. Jürgen Werle (Kuratorium III) und Jonas Klein (IHK) mit jeweils 72 Ringe

Sportpistole: 

1. Jörg-Oliver Thomas (OIE BSG FC Elektrik I) 77 Ringe, 

2. David Seithel (ArtK IO I) 74 Ringe, 

3. Thomas Spriess (Kreisverwaltung I) und Tobias Näher (Baubetriebshof) jeweils 72 R.

Die Jugend des Schützenkreises Birkenfeld ging ihrem Schießsport fremd.

So führte sie ein Jugendausflug zur Bowlingbahn nach Hochstetten-Daun.

Alois Wahl hatte mit seiner stets gut gelaunten Truppe über 2 Stunden einen Mordsspaß mit den zugegebenermaßen ungewohnten großen Kugeln.

Ein leckeres Abschlussessen rundete den Ausflug ab.

KREIS BIRKENFELD: In den zurückliegenden Wochen gingen unsere Schützen/innen auf eine kleine Wanderschaft um ihre Meister zu ermitteln. Beginnend beim SV zu Ruschberg, hier wurden die Kurzwaffen geschossen, folgten KK 50m beim SV Stipshausen. Etwas weiter führte es die Starter in der Disziplin KK 100m, diese wurde in Haag geschossen. Auch der WTC Steinautal reihte sich als Gastgeber ein. Am letzten Wochenende führte nun der Weg nach Rohrbach.

Luftdruck ob in aufgelegter Form oder Freihand, beides eine Kunst für sich. Gemeldet waren hierzu 137 Starter, leider und dieses ist mehr als bedauerlich gingen 26 Schützen nicht an den Start. Nichts zu trotz war es nicht nur für die Schützen/innen eine gelungene Veranstaltung. Durch die Übertragung über einen Beamer in den Saal, konnte ein jeder den laufenden Durchgang verfolgen. Besondere Spannung entstand als Hermann Sauer, SV Stipshausen und Debora Linn, SV Rohrbach ihre Wettkämpfe schossen. Jetzt noch eine 10 hörte man im Saal bevor Hermann seinen 30ten Schuss setzte. Fast könnte man sagen 300 ist bei ihm schon Programm. Leider schaffte Debora dieses Kunststück nicht aber jeder der LG freihand schießt wäre mit ihrem Ergebnis mehr als zufrieden.

Der Kreisvorstand möchte sich bei allen Vereinen und Schützen/innen für die Ausrichtung und das Faire Verhalten bei den Wettkämpfen bedanken.

RUSCHBERG: Der Vorsitzende des Schützenverein zu Ruschberg , Andre Haas, konnte zur Jahreshauptversammlung eine außergewöhnlich große Anzahl von Mitgliedern im Vereinsheim begrüßen. Nachdem die administrativen Punkte der Tagesordnung abgearbeitet waren trug Haas in seinem Jahresbericht zu den Vorgängen und Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres vor. Hierbei ging er auf die Bewirtung der Gäste anlässlich der Feierlichkeiten der Hexennacht und dem 1. Mai besonders ein. Als sehr gelungen stellte er wiederholt den Ablauf der Kirmes heraus. Diese wird in Zusammenarbeit aller Ortsvereine mit der Straußjugend veranstaltet. Hierbei waren auch einige Helfer die keine Ruschberger sind engagiert. Dadurch konnte die Vereinskasse um einen erklecklichen Betrag aufgebessert werden. Für die außergewöhnlichen Einnahmen bedankte er sich noch bei den Helfern der verschiedenen Veranstaltungen. Im Weiteren ging er noch auf die alljährliche Wanderung am Vatertag und das Picknick im Zusammenhang mit dem Königschießen des Vereins ein.

Nachdem die Veranstaltungen abgearbeitet waren ging Herr Haas noch auf die notwendigen Bauerhaltungsmaßnahmen am Gebäude und den Schießständen ein. Erwähnt wurde dabei zunächst, dass im abgelaufenen Jahr die Arbeiten weitgehend ruhten, da zunächst Fördermittel beantragt und genehmigt werden mussten. Dafür wird es in diesem Jahr verstärkt an die Grundrenovierung und den Umbau der 100-Meter Schießanlage gehen.

Im Dezember war, infolge eines Schadens an der Wasserleitung und damit verursachte Nässe in Boden und Wänden, eine unvorhergesehene Baustelle aufgetreten. Deshalb wird jetzt eine komplette Neugestaltung der Küche in Angriff genommen. Die Arbeiten daran haben bereits begonnen.

Im Anschluss an die Ausführungen zum Vereinsgeschehen wurden Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen. Für 10 Jahre wurde Christopher Rech, Marcus Georg und Eric Kisser, für 25-jährige Mitgliedschaft die Gebrüder Jörn und Karsten Hirth geehrt. Eine ganz besondere Ehrung erhielten Helga und Werner Tuba. Sie wurden wegen besonderer Verdienste und mehr als 60-jähriger Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt. Aus gesundheitlichen Gründen waren sie leider nicht in der Lage die Ehrung persönlich in Empfang zu nehmen.

Jörn Hirth, Christopher Rech, Vorsitzender André Haas, Karsten Hirth

Nachdem Herr Haas seine Pflichten abgearbeitet hatte übergab es das Wort an den Schriftführer Rainer Gerhardt. Dieser konnte von über 30 Neuaufnahmen in 2018 berichten. Damit hat der Verein, mit weit über 200 Mitgliedern, seine Position als zweitstärkster Schützenverein im Kreis Birkenfeld gefestigt.

Im Schützenverein zu Ruschberg wird aber nicht nur gebaut und erhalten. Zwischendurch nehmen die Schützen auch an ordentlichen Schießwettbewerben teil. Die 1. Großkalibermannschaft schoss in der abgelaufenen Saison in der Pfalzliga Rhein-Nahe und belegte dort den 4. Platz. Die Mannschaften 3 und 4 schossen auf Kreisebene und belegten die Plätze 2 und 5. Mit der Sportpistole startete der Verein mit je einer Mannschaften in der Pfalzliga und der Bezirksliga Rhein-Nahe. Beide konnten ihre Klasse leider nicht halten. Weiter berichtete der Sportleiter Peter Zwick von der Luftpistolenmannschaft. Sie startete in der Kreisklasse und belegte den 2. Rang. Neben den Ligawettkämpfen nahem viele Schützen an den Meisterschaften des PSSB teil und erzielten diverse Platzierungen auf dem Siegertreppchen.

Es wurden auch vereinsinterne Wettbewerbe ausgeschossen. Beim Ringen um die Würde des Schützenkönigs hatte Kevin Nix das Glück auf seiner Seite. Gleiches gilt für Corrin Dörr der Jungschützenkönig wurde. Das Großkaliberkönigschießen, mit dem der Verein ein Alleinstellungsmerkmal hat, gewann Hans-Josef Müller.

Es folgten die Ausführungen des Kassierers Karl-Heinz Haas. Neben den laufenden Kosten und den geringen eingeplanten Beträgen für Bau und Bauerhaltung waren keine außergewöhnlichen Ausgaben zu tätigen. Für das laufende Jahr stehen aufgrund der großen Baustellen jedoch enorme Ausgaben an. Der Verein steht jedoch, trotz der anstehenden unvorhergesehenen Ausgaben für die neue Küche, weiterhin finanziell auf gesunden Füßen.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer der, wie gewohnt, keine Mängel bei den Ausgaben und der Kassenführung aufwies, wurde die Entlastung des Vorstandes beantragt. Diese wurde einstimmig erteilt.

Da es unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes keine weiteren Wortmeldungen gab konnte der Vorsitzende die Versammlung bereits nach weniger als einer Stande schießen.